Sonntag, 17. August 2008

Campfire (Belgien 2000)


Bavo Defurnes (SAINT) neuester Streich CAMPFIRE führt uns mitten in ein Pfadfinderlager. Hier muss Tijl eine Herzensentscheidung treffen – zwischen seiner Freundin Ineke und seinem besten Kumpel Wout...

The Confession (USA 2000)


Aus heiterem Himmel verlangt Joseph nach einem Priester. Sein langjähriger Lebenspartner Caesar ist schlichtweg schockiert. Schwule und Kirche? No way! Als plötzlich ein Pater vor der Tür steht, ist der Krach vorprogrammiert: THE CONFESSION...

The Mountain King (USA 2000)


Warmherzig, sexy und super fotografiert präsentiert sich THE MOUNTAIN KING, in dem ein schüchterner Hetero von einem schwulen Hustler verführt wird. Nach anfänglichen Berührungsängsten spielt Geld bald keine Rolle mehr...

Lost (USA 2000)


Zwei junge Männer, nachmittags, daheim. Eine schnelle Nummer, unsafe. Ein eiliger Abschied. Filmemacher Dan Castle liefert mit ...LOST ein Statement gegen bare backing und die fortschreitende Gleichgültigkeit gegenüber Aids...

Crush (USA 2000)


Die 12-jährige Tina schwärmt für den 16-jährigen Robbie (Brett Chukerman in seiner ersten Rolle). Allerdings muss sie bald entdecken, dass es keineswegs der Altersunterschied ist, der ihre Liebe unmöglich macht, sondern Robbies CRUSH auf den sportlichen Nachbarsjungen...









Ferkel (Deutschland 1999)


Die “Geschwister Pfister“ Ursli und Toni sind im Bett zugange, indessen 'Oma' Schneider sämtliche Trümpfe ausspielt, um die FERKEL zu zügeln.





Samstag, 16. August 2008

Filmupdate

So, hier das versprochene Update mit Filmen aus meiner privaten Schatzkammer. Dabei ist mit aufgefallen, dass ich auch eine Vielzahl von Kurzfilmen in meiner Sammlung habe, die ich hier natürlich auch noch vorstellen möchte.
Wenn ich es schaffe werde ich morgen damit anfangen diese hier einzustellen. Ansonsten wie immer das nächste Update am kommenden Wochenende. Bis dahin viel Spass mit meinen Filmvorstellungen und ein schönes Wochenende 8-)

The Wolves Of Kromer (GB 1998/2000)


Was herauskommt, wenn Boy George ein Werwolfmärchen erzählt ist nichts Geringeres als ein durch und durch schwul-romantischer Nachfolger zu INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR. Als spitzohrige Fabelwesen in zerfetzten Jeans und flauschigen Fellmänteln, die aus Liebe und Begierde bei Vollmond über sich herfallen, rütteln Seth und Gabriel unsere Fantasien wach.

Doch das walisische Wolfsleben besteht nicht nur aus Cruising und Schwärmerei: Gleich einer Allegorie auf die kirchliche Hetzjagd gegen Schwule soll das pelzige Getier als gesellschaftlicher Sündenbock herhalten. Neben einem jagdwütigen wie scheinheiligen Priester hecken zwei gierige Omas ein Mordkomplott aus, das den haarigen Außenseitern untergeschoben werden soll. Allerdings, wenn Wölfe nach einander hungern, wächst ihre Liebe über den Tod hinaus...

"...eine gelungene Allegorie auf Homophobie mit den zwei schönsten schwulen Werwölfen der Filmgeschichte" SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Story Of A Bad Boy (USA 1999)


Gute Jungs kommen in den Himmel, böse ins Himmelbett. Für den 17-jährigen Pauly ist es lediglich schwer herauszufinden, in wessen. Er will alles ausprobieren, aber nichts füllt ihn aus. Mit seiner Freundin Ludmilla übt er French Kissing, während in den Pausen dem Austauschschüler Dobbs nachgestiegen wird. Selbst Nonnen sollten nicht unbedarft seinen Weg kreuzen. Bis eines Tages Noel auf der Bildfläche erscheint. Seines Zeichens Tutor und kaum älter als unser Highschool-Früchtchen. Spätestens mit Aufführung der musikalischen Avantgardeversion von “The Scarlett Letter” wird aus dem Lehrer/Schüler-Verhältnis die große Liebe.

Doch mit der gewünschten Geheimhaltung hapert es heftig: Peept Mr. Tom Jr. durchs Türfenster der Umkleidekammer für angehende Ministranten, hält er sich im ekstatischen Augenblick ausgerechnet an der Strippe einer Glocke fest. Und verschwindet Noels Siegelring beim lustvollen Tollen in einer willigen Öffnung, ändert sich Stunden später bad boy’s zufriedener Gesichtsausdruck in eine krampfartige Maske...

Wir wissen nie, in welche absurde Teeniesex-Episode uns Paulys munteres Identitätskarussell als nächstes stoßen wird. Aber der Spaß, mit dem die Akteure am Werk sind, überträgt sich widerstandslos aufs Publikum. Eine herrliche Pubertätsposse à la AMERICAN PIE um Irrungen und Wirrungen eines frechen Zöglings inmitten der Achtziger.

Red Dirt (USA 2000)


So zart wie die weißen Blätter der Seerosen in der Anfangssequenz zeichnet RED DIRT ein bedrückend-schönes Bild des alten Südens der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Frage: “Why are you still here?” wird zum zentralen Moment für den jungen Griffith (Dan Montgomery), der bei seiner Tante Summer wohnt (Karen Black in ihrer letzten Rolle) und zu seiner Cousine Emily ein inzestuöses Verhältnis pflegt. Der Drang, aus dem alten Geflecht auszubrechen, frei zu atmen, gewinnt mehr und mehr an Gewicht. Eines Tages durchdringt ein Fremder die lastende Schwüle des Sommers. Eine zarte Romanze zwischen ihm und dem unwiderstehlichen Griffith beginnt...

Filigrane Bilder verschmelzen mit poetischer Sprache und formen einen von homoerotischen Zwischentönen durchdrungenen Film. Eine Metapher für jeden, der den Schmerz des Loslassens kennt und die Kraft aus der Veränderung zu schöpfen vermag.