So, eine Woche ist schon wieder vorbei und hier mein neustes Update. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich ganz schön in der Mottenkiste gekramt habe. Alle Filme sind mal wieder aus den späten 90igern...
Das nächste Update versuche ich mal ein wenig aktueller zu gestalten. Mal schauen was mir da so alles in die Finger fällt.
Wünsche ein schönes Wochenende und freue mich auf viele Kommentare von Euch.
Solltet Ihr einen Wunsch habe, welcher Film vielleicht mal vorgestellt werden sollte, einfach eine Mail an mich 8-)
Samstag, 30. August 2008
La Classe De Neige (Frankreich 1998)

Seinen ersten feuchten Traum hat Nicolas auf Klassenfahrt, als er im Schlafanzug seines neuen, draufgängerischen Freundes Hodkann von ihm träumt. Doch die spannende Aufbruchsstimmung des Heranreifens wird von Ängsten vor den Erwachsenen überschattet. Der Vater, ein Kontroll-Freak, fährt seinen Sohn unter dem Vorwand der Fürsorglichkeit persönlich zum Berghotel, nur um den Kontakt zu Außenstehenden zu minimieren. Abstruse Lügengeschichten über böse Männer impft er seinem Sohn ein und schürt Nicolas’ Furcht vor Fremden.
Als ihn der Vater im Ferienlager zurücklässt und parallel dazu ein Junge aus der Gegend spurlos verschwindet, beginnt sich die Fantasie des Jungen in alptraumhafte Höhen zu schaukeln. Von unheimlichen Visionen gequält wird er zum Außenseiter in der Gruppe. In dieser Notsituation erweist sich Hodkann als wahrer Freund, der Nicolas bedingunglos zur Seite steht...
Durch Thriller wie DAS AUGE erlangte Claude Miller Weltruhm. Nun vertieft er sich feinfühlig in das leidgeprüfte Herz eines 10-Jährigen, dessen Verlangen nach beseelter Romantik in der Freundschaft zum Klassenanführer ein Ventil findet.
Rites Of Passage (USA 1998)

Für den schwulen Campbell Farley (Jason Behr, PLEASANTVILLE) ist der lebenserfahrene Frank die Rettung. Von seinem stockkonservativen Vater samt Liebhaber vor die Tür gesetzt und in entsprechend desolater Verfassung, stößt er bei Frank auf das nötige Mitgefühl.
Bald offenbart der liebeshungrige Youngster dem wegen Raubüberfalls im Gefängnis sitzenden Gauner intimste Erinnerungen und tiefe Gefühle. Als Frank seinen Ausbruch plant, ist Campbell dem ”verständnisvollen” Mann bereits so verfallen, daß er alles für ihn riskiert.Doch das romantische Date in einer einsamen Waldhütte gerät außer Kontrolle. Zufällig haben Campbells Bruder D.J. und Vater Farley (Dean Stockwell, AIR FORCE ONE) das abgelegene Familiengrundstück als Treffpunkt für eine Aussprache ”unter Männern” gewählt und sind gar nicht begeistert über das Zusammentreffen mit dem schwarzen Schaf der Sippe...
Regisseur Victor Salva (POWDER) bezeichnet RITES OF PASSAGE als sein bisher persönlichstes Werk. Im Stil von „Was ihr schon immer eurem Vater vor den Latz knallen wolltet, und euch nie zu tun getraut habt”, teilt das einzigartig schwule Thriller-Puzzle empfindliche Hiebe aus und entlarvt überkommene Machtspiele wie mittelalterliche Männlichkeitsrituale.
Hard (USA 1998)

Als der junge Cop Raymond Vates nach einer geilen Nacht ans eigene Bett gefesselt aufwacht, steht nicht nur seine Karriere auf dem Spiel. Der attraktive Unbekannte aus der Lederbar entpuppt sich just als jener Killer, dem der Detective seit Wochen auf der Spur ist. Während im Dezernat niemand so recht gewillt ist, die brutalen Ermordungen mehrerer Stricher aufzuklären, widmet sich Raymond dem Fall mit persönlichem Engagement. Gewissermaßen als Ausgleich für die fehlende “Zivilcourage” sich am Arbeitsplatz zu outen. Je dichter er dem Mörder auf den Fersen ist, um so enger wickelt sich die Schlinge um seinen Hals. Plötzlich wird der schwule Nachwuchs-Polizist zum Hauptverdächtigen; zum Beuteopfer eines teuflischen Spiels...

Regisseur John Huckert liefert nicht nur einen hochgradig spannenden Thriller-Mix aus SEVEN und CRUISING, sondern stellt eine harte These in den Raum: Nicht offen lieben zu können, verursacht Perversionen. Die provokante Verfilmung brachte ihm eine Nominierung für den Human Rights Award '99.
Happy, Texas (USA 1998)

In der Tradition von IN&OUT und THE BIRDCAGE kämpfen zwei Knastbrüder gegen den Anschein einer fremden sexuellen Orientierung. Denn dummerweise knacken sie auf der Flucht das Wohnmobil eines schwulen Expertenduos in Sachen Schönheitswettbewerb und übernehmen damit auch deren Identität.
Die wiederum werden im texanischen Städtchen Happy sehnsüchtig erwartet: Niemandem sonst wird zugetraut, die lokalen Grundschulmädchen konkurrenzfähig auf niedlich zu trimmen.

Da sich der Sheriff bereits ausgesprochen für die Jungs interessiert, gehen Harry und Wayne mit ihrem “mehr Schein als Sein“ höchst leidenschaftlich um. Wer hätte auch gedacht, daß Gesetzeshüter Chappy (wundervoll: William H. Macy, FARGO) an der maskulinen Schulter Harrys (verführerisch wie immer: Jeremy Northam, CARRINGTON) sein Coming Out wagt!
Über das Ergebnis können sich Schwule ausnahmsweise ebenso beölen wie Heteros. Vor allem über Steve Zahn (THAT THING YOU DO!), der mit seiner Rolle des Wayne Wayne Jr in diesem Sundance-Hit nicht nur den ersten Preis abräumte, sondern seinen großen Durchbruch feiert.
Fucking Åmål (Schweden 1998)

Ach, die schreckliche, schöne Zeit des Heranwachsens... Die erste große Liebe, wenn Frau die Augen einfach nicht von ihr lassen kann...
Agnes liebt Elin. Ausgerechnet. Die schüchterne und introvertierte Neue und der extrovertierte Schulstar. Das scheue Reh und das aufgemotzte Girlie. Kann Agnes Elins Herz erobern? Und wenn ja, wie soll diese Liebe funktionieren in der schwedischen Kleinstadt Åmål, wo Teenagercliquen auf alle, die “anders” sind, so grausam reagieren wie überall auf der Welt?

Lukas Moodyssons Regiedebüt ist ein herzerfrischend authentischer, unendlich zärtlicher Film über die Pubertät und Coming Out, nervende Eltern und den ersten Kuß, Anpassungsdruck und Ausbruch aus dem Gruppenzwang.
„Ein Film über die Zeit, wenn einer die weite Welt zu eng ist, die Provinz zumal. Ein Film vor allem über die Liebe zwischen zwei Mädchen. Ohne Sensationslust. Ohne Lüsternheiten. Ein kleiner, großer Film. Fucking good.” DER TAGESSPIEGEL
Desperate Acquaintances (Norwegen 1999)

Immer wieder überwältigend, wie selbstverständlich und unpretentiös unsere skandinavischen Nachbarn ihre Filme von eindrucksvollen schwulen und lesbischen Charakteren tragen lassen. Nach dem schwedischen Überflieger FUCKING ÅMÅL und PENSIONAT OSKAR kontert jetzt Norwegen mit DESPERATE ACQUAINTANCES. Wieder werden wir angefeuert, uns mit einem akuten Zeitphänomen auseinanderzusetzen. Als Vollwertmitglieder der Generation X rudern die drei Freunde Anders, Yngve und Terje ebenso mit ihrer Männlichkeit wie mit Karriere-Widersprüchen und der ganz privaten geistigen Verfassung. Während einer Nacht begreifen sie, daß Partydrogen, Lügengerüste und Sexentzug als Energieschlucker ausgedient haben. Befürchtete Berührungsängste erweisen sich als Seifenblasen. Und wenn nach dem Coming Out der vergebens abgewehrte beste Kumpel in aller Freundschaft nichts als knuddeln und knutschen will, kann der perplexe Homo nur noch selig über die “befreiten Heterosexuellen” seufzen.
Montag, 25. August 2008
Updates
Hier also meine neuen Updates. Ein wenig spät, aber ich habe es leider nicht eher geschafft.
War am Wochenende am Timmendorfer Strand und habe dem "Verbotene Liebe" Beachvolleyball Cup zugeschaut. Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit, so dass die ganze Veranstaltung kurzfristig in eine Turnhalle umziehen musste.
Trotzem war eine super Stimmung und die Teilnehmer hatte alle viel Spass und das Team der VL hat erfolgreich den dritten Platz belegt.
Am kommenden Wochenende gibt es wieder ein Update, bis dahin viel Spass und eine schöne Woche 8-)
P.S. Ein herzliches Danke schön nochmal an 'Heartbreak' von den FagHags für die tolle Unterstützung und die reichlichen Kommentare und der liebenswerten 'kleemoon'
War am Wochenende am Timmendorfer Strand und habe dem "Verbotene Liebe" Beachvolleyball Cup zugeschaut. Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit, so dass die ganze Veranstaltung kurzfristig in eine Turnhalle umziehen musste.
Trotzem war eine super Stimmung und die Teilnehmer hatte alle viel Spass und das Team der VL hat erfolgreich den dritten Platz belegt.
Am kommenden Wochenende gibt es wieder ein Update, bis dahin viel Spass und eine schöne Woche 8-)
P.S. Ein herzliches Danke schön nochmal an 'Heartbreak' von den FagHags für die tolle Unterstützung und die reichlichen Kommentare und der liebenswerten 'kleemoon'
The Deep End (USA 2001)

Beau (SLEEPERS Jonathan Tucker) ist dem schmierigen Reese (AMERICAN PSYCHO Josh Lucas) in die Verführungsfalle getappt. Blind vor Liebe übersieht der 17-Jährige, dass er nur ausgenutzt wird.
Erst ein Autounfall nach einer Party setzt Beaus Mutter, Margaret Hall (FEMALE PERVERSIONS Tilda Swinton), über die sexuellen Vorlieben ihres Sohnes ins Bild. Entsetzt bemerkt sie, dass sich eine gefährliche Kluft zwischen ihr und dem Teenager aufgetan hat, ahnt, dass Troublemaker Reese ihrem Kind zum Verhängnis werden könnte. Ihrer Warnungen zum Trotz sich fernzuhalten, schleicht Reese nachts in das Haus der Halls. Er ist sturzbetrunken, und es kommt zum Handgemenge zwischen Beau und seinem Lover. Als Margaret am nächsten Morgen Reeses Leiche am Strand entdeckt, scheint es nur allzu klar, dass ihr Sohn der Mörder ist. Voller Panik beginnt Margaret Beweise zu vertuschen. Zu einem hohen Preis...

Der fesselnde Thriller im dramatisch schönen Setting am Lake Tahoe sorgte für enthusiastische Kritiken in Cannes und Sundance, und brachte den Regisseuren David Siegel und Scott McGehee eine Nominierung für den Grand Jury Prize. Neben der großartigen Tilda Swinton glänzt auch George Clooneys sexy Nachfolger aus ER, Goran Visnjics, (PRACTICAL MAGIC) in schauspielerischer Topform.
„Ein eleganter, stark berührender Film von verhängnisvoller Romantik“. TIME MAGAZINE
All Over The Guy (USA 2001)

Endlich treten “die schwulen besten Freunde” eines krisengebeutelten Heteropaars aus dem Schatten ihrer Breiten-Schulter-Existenz – und verlieben sich ineinander. Dummerweise, denn während sich Toms (BEVERLY HILLS, 90210 Richard Ruccolo) Lebensinhalt auf Drinks und Kerle reduziert, läuten bei Eli (Autor und Prodzent Dan Bucatinsky) bereits in der Sexeinstandsnacht die Hochzeitsglocken. Welch ungleicher Start! Drum herrscht bei den Schnuffeltwens vorerst Einigkeit darüber, der gemeinen Ehefalle auszuweichen und ihre Bettakrobatik vom gängigen Beziehungsmorast mit allen Mitteln fernzuhalten. Dabei würden sie eigentlich nichts lieber tun als sich ihre Herzen gegenseitig bedingungslos ausliefern...
Das Team von THE OPPOSITE OF SEX trifft mitten ins schwule Emotionsgewühle. Da ließen es sich die scharfzüngigen Damen Christina Ricci (SLEEPY HOLLOW), Lisa Kudrow (FRIENDS) und Andrea Martin (HEDWIG AND THE ANGRY INCH) nicht nehmen, höchstpersönlich die beste Gay-Romantic-Comedy-Laune zu unterstützen.
Abonnieren
Posts (Atom)